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Ich bin Hundeliebhaber seit frühester Kindheit. Bedingt durch mehrere schmerzliche Erlebnisse mit meinen eigenen Hunden (Schäferhund, Wolf-Schäferhund-Collie-Mix, Slovensky-Cuvac, Malamute, die teils von Unbekannten auf bestialische Weise vergiftet und getötet wurden) und die spürbaren Vorurteile von manchen Mitmenschen gegenüber größeren Hunden, beschäftige ich mich bereits seit über 30 Jahren mit der gewaltlosen Erziehung von Hunden. Durch meine psychologischen Studien und Erfahrungen im Bereich Pferdeerziehung mit dem Amerikaner Monty Roberts (Der Pferdeflüsterer) und die Arbeiten der Engländerin Jan Fennel und des Mexikaners Cesar Millan bestärkt, versuche ich die positiven Erkenntnisse aus deren Arbeiten auch intensiv im Umgang mit Hunden einzusetzen. Auch versuche ich seitdem immer wieder das "Negativ-Image" von großen Hunden und Kampfhunden in unserer Gesellschaft ins richtige Licht zu rücken.

Würden sich sowohl die Züchter als auch die Hundehalter mehr mit dem Thema Hund und sein natürliches (Rudel-)Verhalten auseinandersetzen, so würde es viel weniger Mißverständnisse, Unfälle und Vorurteile mit Hunden geben. Die neueren Arbeiten und Erkenntnisse von Jan Fennel bestätigen dies.

Ich empfinde es als ungerecht, wie Menschen manchmal ein Tier mißhandeln, das sie gleichzeitig als ihren besten Freund bezeichnen. Ich bin fest davon überzeugt, daß Gewalt in unserer Beziehung zu Tieren nichts verloren hat. Deshalb richte ich meinen Augenmerk auch weiterhin auf eine Welt, in der alle Arten in Frieden miteinander leben.

Als Nachkomme des Wolfes an die strengen Regeln des Rudels gewöhnt, ist der Hund sich und seinen Instinkten seit Beginn der Domestizierung vor Zehntausenden von Jahren treu geblieben. Früher verstanden sich Mensch und Hund instinktiv und vollkommen. Schon in ihren eigenen Rudeln war Menschen wie Hunden bewußt, daß ihre Existenz vom Überleben ihrer Gemeinschaft abhing. Jeder innerhalb der Gruppe hatte eine Aufgabe zu erfüllen und fügte sich. Es war nur natürlich, daß dieselben Regeln auch für das erweiterte Rudel (Mensch und Hund) galten. Während sich also die Menschen auf Aufgaben wie das Sammeln von Brennholz und Beeren, das Instandhalten der Behausungen und das Nahrungszubereiten konzentrierten, bestand die Hauptaufgabe der Hunde darin, mit den Jägern loszuziehen und ihnen als Nase, Augen und Ohren zu dienen. Eine ähnliche Rolle hatten sie auch innerhalb des Lagers, wo sie die erste Verteidigungslinie bildeten, indem sie die Menschen vor sich nähernten Angreifern warnten und diese abwehrten. In den seither vergangenen Jahrhunderten ist das Band jedoch langsam zerrissen. In den letzten Jahrhunderten, seit der Mensch die dominierende Macht auf dieser Erde geworden ist, hat er den Hund - und auch viele andere Tiere - ausschließlich nach den Anforderungen seiner Gesellschaft geformt. Die Anforderungen, die der Mensch inzwischen an die Hunde stellt, sind häufig paradox und widernatürlich. Seine Degradierung zum Schoßtier, Accessoire und Ergebnis verrückter Züchtungen hat für eine Menge Mißverständnisse in der Beziehung zum Menschen gesorgt.

Mir geht es nicht darum, den Willen der Tiere mit Gewalt zu brechen, sondern mit Blick auf die Instinkte und das Rollenverhalten der Tiere mit ihnen zusammenzuarbeiten. Es ist eine tragische Ironie, daß es unter den ca. 1,5 Mio. Spezies auf unserer Erde gerade der unsrigen, die doch mit der Intelligenz gesegnet ist, die Schönheit der anderen zu erkennen, nicht gelingt, Hunde so zu respektieren, wie sie sind. Als Folge davon ist das außergewöhnliche Verständnis, das früher zwischen uns und unseren ehemals besten (vierbeinigen) Freunden existierte, fast völlig verschwunden. Kein Wunder also, daß es heute mehr Probleme mit Hunden gibt denn je!

Natürlich führen viele Leute mit ihren Hunden ein absolut glückliches Leben. Die uralte Bindung lebt irgendwo tief in uns weiter. Tatsache ist jedoch, daß die Leute, die heute in Harmonie mit ihren Hunden leben, eher durch einen glücklichen Zufall als durch Wissen so weit gekommen sind. Unser Bewußtsein für die instinktive, lautlose Sprache, die wir mit unseren Hunden teilen, ist verloren gegangen. Wenn wir unsere Hunde wieder verstehen, mit ihnen auf für sie verständliche Weise kommunizieren können, werden sie uns auf jeden Fall mit Kooperationsbereitschaft, Loyalität und Liebe belohnen.

Wir haben mittlerweile viele Beispiele von "Problemhunden", Beißern, Kläffern, Bestien, die Fahrradfahrer, Briefträger und Jogger jagen, die fast alle erfolgreich therapiert werden konnten.

Es erscheint mir jedoch auch wichtig, hier darauf hinzuweisen, daß die von mir praktizierte Methode bei keinem Hund die Neigung zur Aggressivität beseitigen kann. Bestimmte Rassen hat man speziell zu Kampfhunden gezüchtet und mit unseren Empfehlungen wird man ihr potenziell wildes Naturell niemals ändern können. Was diese Methode jedoch zu leisten vermag, ist, Menschen in die Lage zu versetzen, mit ihrem Hund immer so umzugehen, daß sein aggressiver Instinkt niemals geweckt wird. Bei der Arbeit mit solchen Hunden sollte man größte Vorsicht walten lassen!

Ich vermittele Ihnen gerne die nötigen Kenntnisse und Fertigkeiten für gewaltloses Hundetraining/ Hundeerziehung sowohl im Welpenalter als auch bei erwachsenen Hunden!

Ich bin der Meinung, daß ein Verhaltenstraining bei Ihrem Hund nur wirklich effektiv sein kann, wenn dies in seiner gewohnten Umgebung, seinem Zuhause, stattfindet. Nur dort wird er sich natürlich geben, mit all seinen Stärken und "Schwächen/Fehlern" - und auch nur dort wird es möglich sein, sein Verhalten entsprechend wirklich effektiv zu trainieren. Aus diesem Grunde habe ich keinen Trainingsplatz etc., sondern ich komme immer zu Ihnen und Ihrem Hund nach Hause! Nur dort können wir gemeinsam das Verhalten Ihres Hundes sowie auch Ihr eigenes Verhalten gegenüber Ihrem Hund wirklich und unverfälscht beobachten und Ihnen dann entsprechende wirksame Hilfestellungen und Ratschläge geben!

Tierkommunikation

Auf der Gefühlsebene des Tieres gedankliche Einstimmung und Kontaktaufnahme. Benötigt werden ein Foto und der Name des Tieres. Die Fragen des Besitzers und die Antworten des Tieres werden in einem Gesprächsprotokoll festgehalten. Die Kommunikation findet nur dann statt, wenn das Tier zu einem Gespräch bereit ist, denn auch Tiere haben ein Recht auf ihren freien Willen und unseren Respekt.

Erstberatungspauschale (bis zu 3 Stunden): 100,00 EURO.
Jede weitere angefangene Einzelstunde: 50,00 EURO.

Bitte beachten Sie, dass noch folgende zusätzliche Kosten für Sie entstehen (können):

  • An- u. Abfahrt (bis 150 km einfache Entfernung: Bahnticket)
    und/oder Hin- u. Rückflug (ab 150 km einfache Entfernung Flugticket)
  • Übernachtungskosten und/oder Verpflegung